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Brücken bauen ins Berufsleben

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Buxtehuder Tageblatt - 14.11.2012
Buxtehuder Bildungsoffensive geht in die Projektphase - Mentoren für 40 bis 60 Schüler werden gesucht


BUXTEHUDE.. Die Stadt Buxtehude will Schüler beim Start ins Berufsleben unterstützen - frühzeitig: Deshalb gibt es die Buxtehuder Bildungsoffensive (BBO). Gemeinsam mit der Wirtschaft, der Agentur für Arbeit und den Bildungseinrichtungen wie Schulen und Volkshochschule will die Stadt den jungen Buxtehudern bei der Berufswahl helfen - "mit passgenauen Angeboten", betont Erste Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt.
Unter der Federführung der Stadt wurde der Europäische Sozialfonds angezapft - rund 270 000 Euro stehen zur Verfügung, zwei Sozialpädagoginnen betreuen das Projekt. "Wir wollen die Türen in die Unternehmen öffnen", erklärt Oldenburg-Schmidt - und so den Übergang von der Schule zum Beruf erleichtern. Rund 20 Unternehmen, von der traditionsreichen Bäckerei Dietz bis zum Weltkonzern Unilever, machen mit. Des Weiteren sitzen unter anderem sieben Schulen sowie IHK Stade, Hochschule 21, Handwerkskammer sowie Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreis mit im Boot. Schule und Wirtschaft profitierten gleichermaßen.
Zum Programm der BBO gehörten Qualifizierungsmaßnahmen, beispielsweise Bewerbungstraining. Hinzu kommen, erklärt die pädagogische Leiterin Anja Ott, auch Kompetenzseminare (Schlüsselkompetenzen) unter Leitung einer Psychologin. Das soll die Berufswahl erleichtern. Das Netzwerk macht es möglich, dass Schüler sich in den Unternehmen über Berufsbilder und Ausbildungsberufe informieren können - Unternehmer, Ausbilder und vor allem Azubis in den Betrieben stehen ihnen Rede und Antwort. Sie kommen auch in die Klassen. Und: Schulbegleitende Praktika und Hospitationen sind ebenfalls im Angebot, um letztlich die Orientierung für die Zukunft zu geben - und Fachkräfte für die örtliche Wirtschaft zu gewinnen. Denn mit der BBO haben Betriebe in der Stadt die Möglichkeit, schon direkt in der Schule "ihre Türen für den Nachwuchs zu öffnen", andererseits könnten schwächere Schüler durch intensive Lernhilfen und Einzelfallcoaching etwa bei Praktika frühzeitig gefördert werden. Dadurch soll auch die Zahl der Schulabbrecher - in Buxtehude liegt diese bei aktuell acht Prozent - verringert werden.
Von Messen hält Oldenburg-Schmidt nicht viel, sie setzt auf die "Buxtehuder Nacht der Ausbildung" im Frühjahr 2013. "Jugendliche können in die Betriebe selbst hineinschnuppern", sagt Oldenburg-Schmidt. Schüler könnten von Auszubildenden und Ausbildern "quasi am Arbeitsplatz" umfassender, anschaulicher und letztlich auch niederschwelliger informiert werden.
Ein wichtiger Baustein ist das Mentorenprogramm - nach dem erfolgreichen Modell von "Lokale Patenschaften Schule und Wirtschaft in Buxtehude". Das Programm richtet sich an Schüler aus den 9. Klassen der Realschule und 8. Klassen der Hauptschulen in Buxtehude. 40 bis 60 Schüler können mitmachen. Das Ziel ist eine "nachhaltige Begleitung von Jugendlichen durch Erwachsene mit langjähriger Berufserfahrung auf dem Weg von der Schule zur Ausbildung" - ehrenamtlich für ein Jahr. Der Start des Mentorenprogramms ist zum Anfang des zweiten Schulhalbjahrs geplant. Es gibt eine sozialpädagogische Begleitung und eine Beratung der Mentoren und Qualifizierungsmaßnahmen für teilnehmende Schülerinnen und Schüler.
Oldenburg-Schmidt rechnet damit, dass die Förderung Ende 2014 verlängert wird.
Wer also Lust und Zeit hat, als Mentor einen Jugendlichen ehrenamtlich ein Jahr lang zu begleiten, zu unterstützen und seine Berufserfahrungen weitergeben möchte, kann sich bei der Stadt Buxtehude unter 0 41 61 / 5 01 20 01 melden.
 

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