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Buxtehuder Bildungsoffensive gestartet

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Buxtehuder Tageblatt - 04.05.2012
Ambitionierter Lern- und Ausbildungsverbund soll Brücken zwischen Schule und Berufsleben schlagen

BUXTEHUDE. Die Verhältnisse verändern sich. "Ich habe Sie in die engere Auswahl gezogen und melde mich bald bei Ihnen" - dieser Satz war kürzlich bei einem Bewerbungsgespräch zur Ausbildung in einem Unternehmen zu hören. Allerdings vom Bewerber, wie Dr. Bodo Stange, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Stade, berichtet.
 

Katja-Oldenburg Schmidt stellt Zuhörern aus Schulen und Unternehmen, Politik und Verwaltung im Stieglitzhaus das Projekt vor. Foto Richter

Fachkräftemangel durch den demographischen Wandel stellt ein Problem dar, bietet aber auch Chancen, wie Stange in seinem Impulsreferat zum Auftakt der Buxtehuder Bildungsoffensive im Stieglitzhaus am Donnerstagabend klarmachte.
Die erste Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt stellte das Projekt vor Vertretern von Schulen und Unternehmen, Politik und Verwaltung vor: Zwei Jahre lang wird die Stadt Buxtehude die Federführung für den Aufbau eines regionalen Netzwerkes übernehmen, bei dem Schulen, örtliche Unternehmen, Jugendhilfeträger, IHK, Handwerkskammer, Volkshochschule, Agentur für Arbeit und Wirtschaftsförderung sich in Sachen Bildung eng verzahnen sollen. "Jugendliche können inzwischen erwarten, dass Betriebe ihnen einen roten Teppich ausrollen", sagt der IHK-Mann Stange. Dazu allerdings sollten sie auch einige Trümpfe in der Hand halten. Die Buxtehuder Bildungsoffensive will ihnen das ermöglichen und damit zeitig beginnen. "Wir wollen den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien rechtzeitig eine Chance geben", erläutert die Buxtehuder Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt. Denn die Anzahl der Schulabgänger ohne Abschluss steige und liege zurzeit bereits bei acht Prozent.

Die Buxtehuder Bildungslandschaft soll nun binnen zwei Jahren nachhaltig umgestaltet werden. Das Übergangmanagement, für das 270 000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds eingeworben wurden, ruht auf drei Säulen: Netzwerk, Qualifizierung und Beratung.

Für den ist Claudia Blaß von der Fachgruppe Jugend, Soziales und Familie zuständig. Sie wird die verschiedenen Akteure in Kontakt bringen und Aktivitäten miteinander koordinieren - beispielsweise bei Unternehmen, die Praktika anbieten, und Schulen, die ihre Schüler darauf pädagogisch vorbereiten und adäquat begleiten möchten.
Netzwerkbereich
Die übernimmt Sozialpädagogin Christiane Woche, die eigens für das Projekt eingestellt wurde. Sie wird Ansprechpartnerin für die etwa 80 Schüler sein, die über die Schulen in das Förderprogramm aufgenommen werden können. Für ist Kirsten Ohling von der VHS zuständig. Sie will in Zusammenarbeit mit den Schulen passgenaue Qualifizierungsmodule entwickelt. Die Berater Heike Vollmers und Henning Münnecke haben den Förderantrag begleitet und werden das Projekt während der nächsten zwei Jahre laufend evaluieren.
Beratung
Qualifizierung

Bei den örtlichen Unternehmen scheint das Projekt gut anzukommen: Einige, deutete Oldenburg-Schmidt an, haben schon zugesagt, nicht nur mitmachen, sondern auch finanziell investieren zu wollen. (ari)

 

 

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