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Den Übergang in den Beruf begleiten

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Buxtehuder Tageblatt - 26.02.2014
BUXTEHUDE. Die Stadt Buxtehude will ihre Bildungsoffensive (BBO) zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben fortsetzen. Ende März läuft zwar nach zwei Jahren die EU-Förderung eigentlich aus, doch 1. Stadträtin Katja Oldenburg-Schmidt ist optimistisch, dass es ihr gelingt, fehlende Gelder aus anderen Quellen, wie Unternehmen und Arbeitsagentur, aufzutreiben.
Für das Jahr nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung hat die Stadt einen Antrag bei der N-Bank des Landes gestellt und positive Signale für weitere Gelder erhalten. Daran anschließend rechnet die Stadt mit einer verbleibenden Sockelfinanzierung von 5000 bis 8000 Euro für den eigenen Haushalt.
Nach Angaben von VHS- und Projektleiter Dr. Dirk Pohl wurden in den zwei Jahren der BBO etwa 1000 Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Veranstaltungen und Maßnahmen informiert und betreut. Der Schwerpunkt liegt auf Haupt- und Realschülern. Bei ihnen will die Buxtehuder Bildungsoffensive (BBO) den Start ins Berufsleben unterstützen – mit Maßnahmen wie Trainings, Praktika, dem Patenprogramm und der Nacht der Ausbildung. Mit im Boot sind Betriebe aus der Region, Wirtschaftsförderung, Agentur für Arbeit, Schulen, Volkshochschule, Hochschule 21 und Handwerkskammer.
Trotz des grundsätzlichen Erfolgs des Projektes sieht Projektleiter Dr. Pohl auch noch Defizite. So habe sowohl bei Unternehmen als auch bei den Schulen viel Überzeugungsarbeit geleistet werden müssen, die auch noch nicht abgeschlossen sei.
Zwar wünschten sich Schulen und Betriebe eine Fortsetzung, doch die Vor- und Nachbereitung beider Seiten zum Beispiel auf die Praktika der Schüler in den Unternehmen sei nicht immer optimal. Und die Firmenchefs wünschen sich grundsätzlich mehr Bewusstsein in den Schulen für die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung und keine Begrenzung auf akademische Abschlüsse.
Langfristiges Ziel der Buxtehuder Bildungsoffensive ist es, den Anteil von derzeit sieben Prozent der Schulabgänger in der Stadt ohne Abschluss möglichst auf null Prozent zu drücken. Katja Oldenburg-Schmidt: „Das müssen und können wir auch schaffen, weil wir von unten aufbauen.“

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