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Buxtehuder Tageblatt - 05.06.2013

 

Marlies Spangenberg, Orchideenstraße in Buxtehude, schreibt zur Auswertung der Frage des Monats des Wirtschaftsvereins Buxtehude (TAGEBLATT vom 1. Juni):

„Werden Jugendliche in der Schule gut auf die Zukunft vorbereitet?“, fragte der Wirtschafts-Förderungsverein in einer Anzeige im Mai. Die Leser konnten am Samstag erfahren, dass die Buxtehuder diese Frage mit einem klaren „nein“ beantwortet haben, nämlich 92 Prozent. Eine solche Aussage kann wohl kaum unkommentiert bleiben:

Was wird eigentlich mit einer solch undifferenzierten, allgemeinen, ins „Blaue“ hinein formulierten Fragestellung erfasst? Welche Schulen sind gemeint? Geht es „nur“ um die künftige Berufslaufbahn oder auch die Lebensgestaltung von Jugendlichen, wenn sie die Schule verlassen? Aus welcher Menge rekrutieren sich die 92 Prozent? Wer hat dieses anspruchslose „Ja-Nein-Spiel“ mitgemacht?

Alle Schulen im Sekundar I- Bereich haben schon lange gut vor- und nachbereitete Betriebspraktika in ihren Plan aufgenommen. In den letzten Jahren sind vermehrt Schülerfirmen und Wirtschaftsprojekte hinzugekommen, die die Schüler motivieren, sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen und ihrer zukünftigen Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Schule hat neben der Vermittlung von Unterrichtsstoff in der heutigen Zeit aber auch noch einen umfangreichen Erziehungsauftrag zu leisten.

Deshalb begrüßen wir Lehrer Initiativen wie die Buxtehuder Bildungsoffensive, die mit ihrem Mentorenprogramm Jugendliche bei der Berufsfindung unterstützt. Eine solche Kooperation mit Schule ist gewünscht und notwendig, um Jugendliche gemeinsam in eine Zukunft zu begleiten, die sie zu zufriedenen und engagierten Mitgliedern unserer Gesellschaft macht.

Leider ist es der Schule wohl nicht gelungen, den „Kommunikationstechnikern“ des WFV die Kompetenz zu vermitteln, Umfragen differenziert vorzubereiten und auszuwerten.

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